sommertheater 2008
August 15, 2008
sommerfest studiobühne
Juli 10, 2008
mein erster tag in der studiobühne, circa 10 stunden in dem großen raum in der ritterstraße, zunächst mal aufräumen und leute kennenlernen… allein in einer festen kommunenhaften gemeinschaft… hallo gehasste schüchternheit!
ein stück über simone de beauvoir - ich war gespannt, wurde aber leider etwas enttäuscht: mädchen und jungen ziehen sich allerhand verschiedene kleidungstücke über, achten dabei nicht auf die stereotype, ein paar tanzt und sie lässt sich nicht führen, alle probieren diverse haarentfernungsmethoden aus und schließlich kommt simone doch noch in form eines zitates zur sprache - in einem atemzug mit der zur zeit unvermeidlichen charlotte roche…
irgendwie hatte ich da etwas mehr innovation erwartet, das thema feminismus oder vielmehr popfeminismus wie es ja jetzt heißt, ist aber ohnehin ausgelutscht und spielt für mich wie für die meisten der jungen modernen generation eigentlich keine rolle mehr im alltag, vielleicht müsste man es stärker in zusammenhang mit den menschen, die es eher betrifft - wie migrantinnen etc. - betrachten. bloße andeutung ist hier nicht genug.

was es ist - fried
Juni 27, 2008
es ist unsinn
sagt die vernunft
es ist was es ist
sagt die liebe
es ist unglück
sagt die berechnung
es ist nichts als schmerz
sagt die angst
es ist aussichtslos
sagt die einsicht
es ist was es ist
sagt die liebe
es ist lächerlich
sagt der stolz
es ist leichtsinnig
sagt die vorsicht
es ist unmöglich
sagt die erfahrung
es ist was es ist
sagt die liebe
dummheit
Juni 18, 2008
ich komm mir vor wie der letzte idiot, ein dummes mädchen, das seine probleme zu hoch hängt und sich nicht benehmen kann. es muss jetzt auch mal schluss sein mit dem ganzen kram… nach vorne schauen heisst die devise!
m - eine stadt sucht einen mörder
Juni 9, 2008

nach fritz langs berühmtem film… multimedial, beklemmend, sensibilität statt erhobenem zeigefinger
some more pieces from my life’s soundtrack
Juni 5, 2008
the subways: with you
I live my life walking down this street
I meet the faces of the people I see
all the time I see your reflection
all the time I see your reflection
it’s okay to feel alone
it’s okay to be alone
all the time I see your reflection
all the time I see your reflection
cause when I’m with you
it seems so easy
it seems so easy
my best days are with you
they are so easy
they are so easy
yeah, I don’t like giving up
cause giving up is easy
and I’ll see you again
just tell me where you’ll meet me
when I’m with you
it seems so easy
it seems so easy
my best days are with you
they are so easy
they are so easy, yeah!
the arcade fire: wake up
somethin’ filled up
my heart with nothin’,
someone told me not to cry.
but now that I’m older,
my heart’s colder,
and I can see that it’s a lie.
children wake up,
hold your mistake up,
before they turn the summer into dust.
if the children don’t grow up,
our bodies get bigger but our hearts get torn up.
we’re just a million little gods causin’ rain storms turnin’ every good thing to rust.
I guess we’ll just have to adjust.
with my lightnin’ bolts a glowin’
I can see where I am goin’ to be
when the reaper he reaches and touches my hand.
with my lightnin’ bolts a glowin’
I can see where I am goin’
with my lightnin’ bolts a glowin’
I can see where I am, go-go, where I am
you’d better look out below
an der arche um acht
Mai 26, 2008

“dit kratzt schon an kunst” ![]()
ohnmacht
Mai 12, 2008
hmm… starksein… war wohl nichts…
all I know is that you’re so nice,
you’re the nicest thing I’ve seen.
I wish that we could give it a go,
see if we could be something.
I wish I was your favourite girl,
I wish you thought I was the reason you are in the world.
I wish I was your favourite smile,
I wish the way that I dressed was your favourite kind of style.
I wish you couldn’t figure me out,
but you always wanna know what I was about.
I wish you’d hold my hand when I was upset,
I wish you’d never forget the look on my face when we first met.
I wish you had a favourite beauty spot that you loved secretly,
‘cos it was on a hidden bit that nobody else could see.
basically, I wish that you loved me,
I wish that you needed me,
I wish that you knew when I said two sugars, actually I meant three.
I wish that without me your heart would break,
I wish that without me you’d be spending the rest of your nights awake.
I wish that without me you couldn’t eat,
I wish I was the last thing on your mind before you went to sleep.
all I know is that you’re the nicest thing I’ve ever seen;
I wish that we could see if we could be something
selbstmitleid
Mai 8, 2008
gibt es eigentlich zufälle? warum trifft man immer dieselben oder die, die man nicht sehen will, und das in einer stadt wie berlin? oder werden wir doch von irgendeiner höheren instanz gelenkt, die viel spaß dabei hat, uns beim täglichen überlebenskampf im großstadtdschungel zu beobachten?
manchmal muss man sich zwingen, tief durch zu atmen, nach vorn zu sehen und sich nicht jedesmal wieder vollkommen verrückt zu machen. vor allem wenn man weiß…man weiß es und ist doch wie vor den kopf gestoßen, wenn man es direkt vor augen hat.
kriegt jeder das, was er verdient?
ich bin mein eigener herr und ich kann selbst entscheidungen treffen und wenn ich sie treffe, obwohl ich weiß, dass es schmerzen wird, dann ist es immer noch meine entscheidung und so ist es mir lieber als mir von allen ihre meinung zu themen, die sie verdammt noch mal nichts angehen und von denen sie nicht die geringste ahnung haben, reinschwatzen zu lassen.
solange jemand dabei ist, bin ich stark. wenn ich nach hause komme, falle ich…
amphitryon
April 27, 2008
“ich weiß nicht, was ich dir über mich unaussprechlichen menschen sagen soll. - ich wollte, ich könnte mir das herz aus dem leib reißen, in diesen brief packen und zu dir schicken. - dummer gedanke!” - h. v. kleist

witzig, ästhetisch und dramatisch - bin inwischen bekennende hans-löw-bewunderin
die leiden des jungen werther
April 16, 2008
goethe: “es sind lauter brandraketen, es wird mir unheimlich dabei” (über den “werther”)

ein abend im gorki: fritzi haberlandt und hans löw… einfach genial.
schwindelgefühl
April 2, 2008
seltsame zeiten… in denen irgendwie alles immer mehr auseinander zu fallen scheint. warum macht man es sich so schwer? wegen nichts, oder dingen, die erst mit dem denken an sie entstehen. verdachte; missverständnisse; gefühle, die man nicht in richtige worte fassen kann; und dann auseinandergehen, ohne zu wissen, was kommen wird oder kommen soll. hat nichts bestand?
forza carolina
März 23, 2008
ein hoch auf caro, silber bei der wm in göteborg! yeah!
bekenntnis
März 19, 2008
holder schein, an deine spiele
sieh mich willig hingegeben;
andre haben zwecke, ziele,
mir genügt es schon, zu leben.
gleichnis will mir alles scheinen,
was mir je die sinne rührte,
des unendlichen und einen,
das ich stets lebendig spürte.
solche bilderschrift zu lesen,
wird mir stets das leben lohnen,
denn das ewige, das wesen,
weiß ich in mir selber wohnen.
-hesse
winter oder frühling?
März 19, 2008
die sonne scheint, ich steige die stufen zur u-bahn hinab, fahre einige stationen, steige aus, es schneit. hhmm, wenigstens passt das wetter zu meinen stimmungsschwankungen… trotzdem - ich will wärme - innen wie außen - und zwar ununterbrochen!
zweifel
März 17, 2008
ich hasse dieses gefühl der unsicherheit! es laugt mich aus, meine energie ist hin. ok - absolute sicherheit ist auch langweilig, aber irgendwann mal spüren, dass auch ich mich fallen lassen kann und nicht ständig zweifeln muss - das wünsche ich mir.
babyshambles: fuck forever
what’s the use between death and glory?
hard to choose between death and glory.
happy endings, they never bored me.
happy endings, they still don’t bore me.
but they, they have a way, they have a way to make you pay.
and to make you tow the line.
though i sever my ties.
oh i’m so clever,
but clever ain’t wise. fuck forever,
if you don’t mind.
go ahead and know about that way
to make you feel anxious and make you pay and…
to make you tow the line.
i sever my ties,
oh and i’ll never,
sever the ties, and fuck forever,
if you don’t mind,
see i’m stuck forever
i’m stuck in your mind, your mind, your mind, your mind.
kabale & liebe
März 15, 2008
“my gift of silence” von blackfield:
ein stück, das mich wirklich berührt hat… ich musste noch nicht oft im theater weinen! ich will es sofort noch einmal sehen!
die liebe
März 15, 2008
die liebe
ist eine wilde rose in uns
sie schlägt ihre wurzeln
in den augen,
wenn sie dem blick des geliebten begegnen
sie schlägt ihre wurzeln
in den wangen,
wenn sie den hauch des geliebten spüren
sie schlägt ihre wurzeln
in der haut des armes,
wenn ihn die hand des geliebten berührt
sie schlägt ihre wurzeln,
wächst wuchert
und eines abends
oder eines morgens
fühlen wir nur:
sie verlangt
raum in uns
die liebe
ist eine wilde rose in uns,
unerforschbar vom verstand
und ihm nicht untertan
aber der verstand
ist ein messer in uns
der verstand
ist ein messer in uns,
zu schneiden der rose
durch hundert zweige
einen himmel
- kunze
willkommen
März 15, 2008
hallo und herzlich willkommen auf meiner seite! ich hätte nie gedacht, dass ich, die in ihrer kindheit ungefähr eine seite tagebuch zustande gebracht hat, einen blog schreibt… naja mal sehen, wie viel es hier wird… es könnte aber sein, dass - je älter man wird - diese art der verarbeitung mehr sinn macht als in kindertagen. ich habe das gefühl, mein richtiges, wirkliches leben hat erst vor kurzem begonnen. die unerträgliche leichtigkeit des seins wurde abgelöst - nicht einfach, aber… - ach, was soll’s!
ps: sicherlich wird sich hier viel dummes zeug ablagern, aber es “weiss doch jeder, dass nur in scheisse in tagebüchern steht”, um mal bridget jones zu zitieren…



